{"id":12,"date":"2015-04-15T06:49:17","date_gmt":"2015-04-15T06:49:17","guid":{"rendered":"http:\/\/nsu-club.eu\/?page_id=12"},"modified":"2015-04-18T12:01:44","modified_gmt":"2015-04-18T11:01:44","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nsu-club.de\/?page_id=12","title":{"rendered":"NSU Geschichte"},"content":{"rendered":"<div align=\"center\">Kleine NSU-Geschichte<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"height: 301px;\" width=\"659\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p align=\"justify\">Das erste Kapitel der NSU Geschichte, begann nicht in Neckarsulm, sondern in Riedlingen an der Donau. Dort gr\u00fcndeten <b>1873<\/b> zwei schw\u00e4bische Mechaniker namens Christian Schmidt und Heinrich Stoll, eine Mechanische Werkstatt zur Herstellung von Strickmaschinen.<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<div align=\"center\">Der Gr\u00fcnder: Christian Schmidt<a href=\"http:\/\/nsu-club.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Neckarsulm-NSU-Christian-Schmidt-1884.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-398\" src=\"http:\/\/nsu-club.eu\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Neckarsulm-NSU-Christian-Schmidt-1884-225x300.jpg\" alt=\"Christian-Schmidt-1884 - NSU Gr\u00fcnder\" width=\"127\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/nsu-club.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Neckarsulm-NSU-Christian-Schmidt-1884-225x300.jpg 225w, https:\/\/nsu-club.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Neckarsulm-NSU-Christian-Schmidt-1884-769x1024.jpg 769w, https:\/\/nsu-club.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Neckarsulm-NSU-Christian-Schmidt-1884.jpg 952w\" sizes=\"auto, (max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/><\/a><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie erkannten fr\u00fch, dass im s\u00fcdw\u00fcrttembergischem Raum, die Textilindustrie einen grossen Aufschwung zu nehmen begann. Diese beiden Gesch\u00e4ftspartner hatten einen sehr guten Erfolg, vertrugen sich aber auf die Dauer nicht mehr gut.<\/p>\n<p>So ergab es sich, dass Heinrich Stoll einige Jahre sp\u00e4ter einen eigenen Betrieb in Reutlingen er\u00f6ffnete, und Christian Schmidt, brachte <b>1880<\/b> seine &#8222;Mechanische Werkstatt f\u00fcr Strickmaschinen&#8220; nach Neckarsulm, ein f\u00fcr die Entwicklung Neckarsulms zum innovativen Industriestandort wichtiges Ereignis.<\/p>\n<p>Bereits <b>1886<\/b> begann die Firma, die <b>1884<\/b> in eine AG umgewandelt wurde, mit der Produktion der immer beliebter werdenden Fahrr\u00e4der, um sich 1892 ganz aus der Produktion von Strickmaschinen, die f\u00fcr das Unternehmen nicht mehr lukrativ genug waren, zur\u00fcckzuziehen. <b>1897<\/b> wurde Schmidts Firma in &#8222;Neckarsulmer Fahrradwerke Aktiengesellschaft&#8220; umbenannt. Das Unternehmen florierte, der Umsatz stieg und die Produktion von Motorr\u00e4dern begann. Motorr\u00e4der aus Neckarsulm wurden \u00fcberall in der Welt verkauft und wurden bald legend\u00e4r. Zwischen <b>1907<\/b> und <b>1910<\/b> stagnierte der Umsatz, was zum Anlass genommen wurde mit der Automobilproduktion zu beginnen. Den ersten Weltkrieg und die Wirtschaftskrisen danach \u00fcberstand das Werk weitgehend unbeschadet. <b>1926<\/b> sah man sich gen\u00f6tigt mit Schebera AG in Berlin zu fusionieren, es folgte die Umbenennung in &#8222;NSU Vereinigte Motorenwerke AG&#8220;. Jedoch ger\u00e4t die neue Unternehmung durch Verluste des Berliner Werks in Schwierigkeiten. Mit Hilfe Fiats sollte das Unternehmen saniert werden. Das Automobilwerk in Heilbronn wurde von Fiat \u00fcbernommen und die NSU Automobil AG gegr\u00fcndet. 1927 h\u00e4lt auch in Neckarsulm die Fliessbandfertigung endg\u00fcltig ihren Einzug. Um konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben wurde eine Vertriebskooperation mit den Wandererwerken in Chemnitz vereinbart.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftskrise von 1929 traf auch die NSU-Werke schwer. Massenentlassungen und Kurzarbeit geh\u00f6rten zum Alltag. 1932 wurde die Automobilproduktion ganz eingestellt. Erst <b>1933\/34<\/b> in Folge gestiegener Nachfrage durch die Motorisierung der Wehrmacht f\u00fcr den kommenden Krieg und dem Ende der Wirtschaftskrise erholten sich die NSU-Werke. W\u00e4hrend des 2. Weltkrieges musste die gesamte Produktion unter Einsatz von Zwangsarbeitern auf R\u00fcstungsg\u00fcter umgestellt und mit Kriegsende die Produktion vor\u00fcbergehend eingestellt werden. Das Werk wurde gegen Ende des Krieges stark zerst\u00f6rt. Aber noch im Sommer <b>1945<\/b> durfte NSU, unter alliierter Aufsicht, in kleinen Umfang die Produktion wieder aufnehmen.<\/p>\n<p><b>1947<\/b> zeichnete sich dann bereits die allm\u00e4hliche Gesundung des Unternehmens ab, das zun\u00e4chst wieder in die Motorradproduktion und Mitte der 50er Jahre mit dem NSU-Prinz in die Autoproduktion einstieg. Zeitweilig steigt NSU zum gr\u00f6ssten Zweiradproduzenten in der Welt auf. Quickly, Max, Fox und Lux sind Modelle die Motorradgeschichte schrieben. Ende der 50er Jahre wurde zuerst die Motorradproduktion und Mitte der 60er Jahre die Fahrradproduktion eingestellt, da die Produktion mangels Nachfrage zu unrentabel ist. Mit dem Wirtschaftswunder stieg der Wunsch nach einem eigenen PKW in der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Um mit dem wachsenden Konkurrenzdruck mithalten zu k\u00f6nnen vereinigte sich das Unternehmen <b>1969<\/b> mit der Autounion GmbH (Hauptgesellschafter VW) zur NSU Autounion AG, aus der dann <b>1985<\/b> die Audi AG, mit Sitz in Ingolstadt hervorgegangen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine NSU-Geschichte &nbsp; Das erste Kapitel der NSU Geschichte, begann nicht in Neckarsulm, sondern in Riedlingen an der Donau. Dort gr\u00fcndeten 1873 zwei schw\u00e4bische Mechaniker namens Christian Schmidt und Heinrich Stoll, eine Mechanische Werkstatt zur Herstellung von Strickmaschinen. Der Gr\u00fcnder: Christian Schmidt &nbsp; Sie erkannten fr\u00fch, dass im s\u00fcdw\u00fcrttembergischem Raum, die Textilindustrie einen grossen Aufschwung zu nehmen begann. Diese beiden Gesch\u00e4ftspartner hatten einen sehr guten Erfolg, vertrugen sich aber auf die Dauer nicht mehr gut. So ergab es sich, dass Heinrich Stoll einige Jahre sp\u00e4ter einen eigenen Betrieb in Reutlingen er\u00f6ffnete, und Christian Schmidt, brachte 1880 seine &#8222;Mechanische Werkstatt f\u00fcr Strickmaschinen&#8220; nach Neckarsulm, ein f\u00fcr die Entwicklung Neckarsulms zum innovativen &hellip; <a href=\"https:\/\/nsu-club.de\/?page_id=12\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">NSU Geschichte<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mc_calendar":[],"footnotes":""},"class_list":["post-12","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":397,"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions\/397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/nsu-club.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}